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4 Marketing-Vorurteile – wir räumen auf!

von: Carolin Maul | veröffentlicht am: 30.01.2016 |

4 Marketing-Vorurteile – wir räumen auf!

 

Du hast eine grandiose Geschäftsidee? Du möchtest anpacken und sie endlich umsetzen? Du weißt auch, wer Deine Zielgruppe sein könnte?

Oder Du hast bereits ein kleines Unternehmen? Aber Du möchtest mehr Erfolg? Mehr Umsatz?

Und Du weißt nicht wie? Oder Dir fehlt schlicht die Zeit, weil Du Dich auf Dein Unternehmen und das Tagesgeschäft konzentrieren musst? Oder Du bist ganz sicher, Du schaffst das alles ohne Marketing?
 

Dann nimm Dir jetzt 5 Minuten und räume mit den größten Marketing-Vorurteilen auf.

Zuallererst musst Du erkennen, wie wichtig Marketing für Dich und Dein Unternehmen ist. Auch, oder gerade, wenn Dein Unternehmen noch klein ist.

Du zögerst? Dir fallen viele Argumente ein, warum das für Dich nicht machbar ist?
Wahrscheinlich hast Du auch noch falsche Vorurteile gegen Marketing im Kopf.

Damit räumen wir jetzt auf!
 

Vorurteil Nr. 1: „Ich brauche das nicht!“

Ehrlich?
Du liest zumindest schon mal diesen Artikel, also interessiert Dich, was Marketing für Dich erreichen kann. Und auf diese Aussage gibt es tatsächlich auch nur eine Antwort: Sehr viel! Jedes Unternehmen braucht Marketing!
 
Klar, früher war das bei kleinen Betrieben vielleicht hauptsächlich Mund-zu-Mund-Propaganda. Das hat funktioniert, solange der Wettbewerb gering war und bis das Internet Furore machte. Heute sind darin für jeden zahlreiche Wettbewerbsangebote in kürzester Zeit zugänglich – warum sollte man sich also für Dein Unternehmen entscheiden?
 
Stelle Dir eine einfache Frage:
Wie möchte ich Neukunden gewinnen, eine Kundenbindung herstellen, andere für mein Produkt begeistern, mehr verkaufen, wenn mich keiner kennt und meine Firma kein Gesicht, keine Persönlichkeit hat, an die man sich erinnern kann?
 

Vorurteil Nr. 2: „Ich habe kein Marketing Budget.“

Das ist schlecht. Aber nicht irreperabel.

Hast Du bereits einen Businessplan aufgestellt? Ein Businessplan ist ein MUSS für alle Existenzgründer. Er ist das Fundament Deines Unternehmens. Du wirst ihn für Banken, Investoren, aber vor allem für Dich selbst benötigen.
 
Fester Bestandteil darin ist das Marketingbudget. Das muss nicht riesig sein, sollte aber die wichtigsten Komponenten für einen professionellen Auftritt enthalten. Denn wie möchtest du Dein Unternehmen präsentieren ohne ein passendes Logo? Wie möchtest Du Rechnungen schreiben ohne Briefpapier? Wie möchtest Du online Kunden gewinnen ohne eine Website?
 
Das heißt konkret:
Ohne Marketingbudget geht es nicht. Aber es ist immer individuell und muss Deinen Zielen angepasst werden. Es muss auch nicht immer die große Marketingexplosion sein. Mit zielgerichteten Maßnahmen, die zu 100% zu Dir und Deinem Unternehmen passen, lässt sich viel erreichen!
 

Vorurteil Nr. 3: „Ich bin zu klein.“

Ja, stimmt vielleicht. Aber genau das möchtest Du doch ändern, oder?

Sei Dir bewusst, dass es ohne zeitlichen und finanziellen Aufwand nicht geht. Aber Du wirst staunen, mit wie wenig Einsatz Du bereits Großes erreichen kannst. Es wird sich für Dich lohnen!
 
Das heißt konkret:
Mach Dir klar, dass Du nur wachsen kannst, wenn Du etwas investierst! Zeit und Geld. Auch wenn es am Anfang noch nicht die Welt ist.
 

Vorurteil Nr. 4: „Ich habe keine Zeit.“

Richtig. Das Problem jedes Unternehmers.
Egal, ob schon groß oder noch ganz klein. Die Zeit fehlt immer.

Deine einzige Aufgabe, falls Du Dich nicht selbst um Dein Marketing kümmern möchtest oder kannst:
 
Setz Dich in Ruhe hin und schreib auf,

  • warum Du etwas ändern möchtest
  • was Deine Ziele sind. Denke groß aber realistisch!
  • was Deine konkreten Umsatzziele sind
  • wer Deine Zielgruppe ist
  • was Deine Marktnische ist
  • was Du Deiner Meinung nach brauchst (Marketing Workshop, Logo, Briefpapier, Beklebungen, Website, Hosting, Online Shop, etc.)

Und dann: Hol Dir Unterstützung!
Nicht jeder kann alles. Falls Du nicht gleich Antworten auf obige Fragen findest, wird Dich hierbei eine Agentur zielgerichtet unterstützen – auch bei kleinem Marketingbudget. Orientiere Dich an Paketpreisen, viele Agenturen bieten das an. So kannst Du schnell hochrechnen, was Du für Deinen Erfolg brauchst.
 
Das heißt konkret:
Wenn Du es nicht tust, tut es jemand anders! Oft gehört, aber wahr. Und damit meinen wir, Deine potentiellen Kunden ansprechen und für sein Unternehmen begeistern.
Setz Dich also hin und überleg Dir, wohin es gehen soll. Und: lass Dich beraten.
 

Auch kleine Unternehmen können mit Marketing viel erreichen!
So kannst Du loslegen.

Du arbeitest aus Leidenschaft und möchtest Dein Unternehmen voranbringen? Deine Ziele unbedingt erreichen?

Du brauchst einen Wiedererkennungswert!
Mit Leidenschaft zu Erfolg
Deine Zielgruppe soll sich an Dein Unternehmen erinnern können. Das geht nur mit einem guten Marketingauftritt! Der beinhaltet immer verschiedene Maßnahmen, Du musst streuen, um wiedererkennbar zu werden und in Erinnerung zu bleiben.
 
Schritt für Schritt. Der Umfang Deines Marketings richtet sich immer nach Deinen Zielen, Deiner Zielgruppe, der Marktgröße und Deinem persönlichen Einsatz. Bereits mit ein wenig Werbung schaffst Du die Basis für Deinen Unternehmenserfolg.
 
Die Basis:

  • Benenne Deine Zielgruppe. Deinen Markt. Dein Unternehmens- und Umsatzziel.
  • ein Logo. Klar, aussagekräftig, bleibend.
  • ein Slogan. Was machst Du und wen willst Du ansprechen?
  • Geschäftspapiere. Ohne Briefpapier kannst Du nicht seriös auftreten.
  • eine Website. Je nach Geschäftsfeld reicht auch eine ganz kleine Seite. Aber professionell muss sie sein. Eindeutig und klar.
  • sei Du selbst! Präsentiere Dein Unternehmen persönlich und nah an der Zielgruppe.

 
Es darf ein bischen mehr sein?
Wenn Du so richtig durchstarten willst, überlege Dir, welche der folgenden Maßnahmen Dich weiterbringen können.
 
Die Sahne
(wieder: je nach Budget kannst Du diese Punkte im zweiten oder weiteren Schritten angehen.):

Hier könnte ich jetzt von A-Z alle Marketinginstrumente auflisten, die für Unternehmen denkbar sind. Das sprengt den Rahmen dieses Beitrags und würde nur langweilen. Deshalb habe ich nur ein paar Ideen aufgegriffen, um zu verdeutlichen, welche Möglichkeiten Du hast.
 

  • Online Shop. Es gibt inzwischen professionelle, kostenlose Shop Module, die Du selbst konfigurieren kannst.
  • Newsletter. Sammle E-Mail Adressen! Deine potentiellen Kunden.
  • Online Marketing wie Google Adwords. Überschaubarer Einsatz, volle Kostenkontrolle.
  • Verbreitung Deiner Angebote durch soziale Medien, wie Facebook, Google+, Twitter.
  • Netzwerke! Kooperiere mit Unternehmen, die eine ähnliche Zielgruppe haben.
  • Unternehmensflyer oder Broschüre. Zeige was Du kannst!
  • Mailing. Kundenansprache ganz direkt.
  • Werbeartikel. In Erinnerung bleiben.
  • Messe. Persönlich, nah an der Zielgruppe.

 
Du hast eigene Ideen? Wunderbar!
Denn Du kennst Dein Produkt – und sicher auch Deinen Markt – am Besten. Und für Die Umsetzung hol‘ Dir Profis, die nicht immer Unsummen kosten müssen. Versuch es doch mal mit einem Testprojekt!
 
Erkundige Dich auch im Bekanntenkreis oder bei Geschäftspartnern, wie Sie das Thema Marketing angehen. Oftmals kommt man in gemeinsamen Gesprächen zu den besten Ideen. Und manchmal braucht es einen kleinen Schubs, der uns aus dem Tagesgeschäft rausholt und uns animiert, uns grundlegende Gedanken zu machen. 🙂

Denn oft sieht man den Wald vor Bäumen nicht und lässt deshalb so Manches schleifen.
 
Du musst nicht alles selbst machen!
Auch das ist als Unternehmer ein Lernprozess. Tu das, worin Du richtig gut bist und gib aus der Hand, was Du nicht schaffst oder worin andere einfach besser sind!
 
Mach Dir klar, dass das vielleicht Geld kostet.
ABER: Das Endergebnis wird besser sein und Dir mehr Erfolg bringen!

Am Ende kostet es Dich mehr, alles selbst zu machen: Energie, Kraft, Zeit, die Dir für Dinge fehlt, die Du als Unternehmer tatsächlich nur selbst machen kannst.
 
Du bist noch nicht sicher?
Stell eine einfache Rechnung auf:
Überlege Dir, was Du brauchst, suche Dir im Internet Preise von Agenturen / Paketpreise. Damit hast Du einen guten Anhaltspunkt. Und dann rechne Dir aus, wieviele Produkte / Dienstleistungen Du im Gegenzug verkaufen musst, um dieses Marketingbudget zu stemmen.

Wir sind sicher, dass Du durch Dein Marketing auf jeden Fall mehr verkaufen wirst als jetzt.
 
Das Budget ist machbar? Vielleicht noch nicht morgen, aber innerhalb der nächsten 6 Monate?
Deine Rechnung zeigt, dass Du bereits nach ein paar Monaten in der Gewinnzone bist? Großartig!
 
Mach‘ heute noch den Schritt zu DEINEM erfolgreichen Marketing!

Welche Erfahrungen hast Du mit Marketing? Was hat es Deinem Unternehmen gebracht? Welche Ideen hast Du für Dich und Dein Unternehmen?

Erzähl uns davon! Wenn Du Lust hast, gleich unten als Kommentar.
 
Ich bin gespannt,
Deine Carolin

3 kommentare, sei die/der nächste!

  1. David Goebel sagt:

    Hallo Carolin,
    das Thema Marketing habe ich lange Zeit auch unterschätzt. Ich dachte, mein tolles Produkt würde sich von allein verkaufen.

    Heute weiß ich, dass ich mit dem Marketing schon viel früher starten darf. Und am Besten halte ich die Interessenten auf dem Laufenden und erzeuge eine Vorfreude.

    Das geht alles mittels Blog und Email-Marketing. Und dafür brauche ich keinen müden Cent ausgeben.

    Viele Grüße,
    David

    1. Carolin Maul sagt:

      Lieber David, schön, dass Du meinen Blogartikel gelesen hast! Ja, leider verkaufen sich die wenigstens Produkte von allein. Das stimmt – für Blog und email Marketing musst Du offensichtlich kein Geld investieren, aber viel Zeit. Vorausgesetzt Du kennst Dich aus, Du kannst selbst schreiben, informierst Dich selbst über sinnvolle tools etc.! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nicht alles können muss. Auch nicht als Unternehmer. Manchmal irren wir durch Themen von denen wir einfach wenig Ahnung haben und verlieren dadurch viel Zeit und letztendlich Geld. Da hilft oft ein klarer Blick von Außen, von den Profis, aber auch von Freunden oder Mitarbeitern. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

      1. David Goebel sagt:

        ja, Carolin, da stimme ich dir zu. Viele Themen kann und sollte man outsourcen, wenn einem danach ist.
        Mein Antrieb ist „Neues Lernen“ und da kommt bei mir Outsourcen erst sehr spät. 🙂

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