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5 Faktoren für eine gute Website

von: Philipp Mahlow | veröffentlicht am: 07.03.2016 |

5 Faktoren für eine gute Website

 

Eine Website gehört in der heutigen Zeit für jedes Unternehmen zum guten Ton. Gerade Menschen meiner Generation, die „digital natives“, erreicht man in der Regel primär und in vielen Fällen ausschließlich über das Internet, die eigene Website und social media.

Glaubt man der Werbung der großen Anbieter von Websitebaukästen, ist es für jeden einfach, mit ein paar Klicks eine gute Website zu erstellen. Doch erfüllen diese Websites ihren Zweck?
 
Was macht eigentlich eine gute Website aus?
Wir haben für euch 5 Faktoren einer guten Website zusammengefasst:

 

1. Eine gute Website bietet die Informationen, die der Besucher sucht

Der erste Schritt der Erstellung einer Website sollte eine Bestandsaufnahme sein.
Welche Besucher erwartest Du auf Deiner Website? Welche Zielgruppe möchtest Du erreichen? Welche Informationen möchtest Du Deiner Zielgruppe vermitteln? Was ist das Ziel Deiner Website?
 
Ein Beispiel: Nehmen wir an, Du betreibst ein Lokal und möchtest nun auch im Internet werben.

Aus Sicht eines potentiellen Gastes: Du hörst von dem neuen Lokal in Deiner Stadt. Was Du hörst weckt dein Interesse. Du möchtest das Restaurant besuchen. Also suchst Du die Website des Restaurants (angenommen, Du findest sie direkt, siehe Punkt 2 😉 ).
 
Was nützen Dir Informationen darüber, dass sich am nächsten Freitag wieder der Kegelclub in der Gaststätte trifft? Vermutlich nicht so viel.
 
Ein potentieller Gast interessiert sich dafür, was Du Deinen Kunden anbietest, sprich für Deine Speisekarte inklusive Preisen. Er möchte wissen, wann Dein Lokal geöffnet ist und wo es sich befindet, also wie er möglichst einfach zu Dir findet.
 
Fotos vom Gastraum und dem Lokal an sich können auch nicht schaden! So kann ein potentieller Gast sich direkt etwas unter Deinem Laden vorstellen. (Auch hier gibt es einiges zu beachten, siehe Punkt 3.)
 

2. Eine gute Website wird schnell gefunden

In der Welt des Webs läuft fast alles über Suchmaschinen. Du kannst die schönste Website überhaupt haben, doch wenn sie niemand findet, schöpfst Du nur einen Bruchteil des Potentials aus.
 
Was früher die „Gelben Seiten“ waren, ist heute Google.
Jetzt mal ehrlich, wann hast Du das letzte mal in den „Gelben Seiten“ nachgeschaut, wenn Du ein Unternehmen gesucht hast, das Dir genau die Dienstleistung anbietet, die Du brauchst?
 
Suchmaschinenoptimierung ist eine Wissenschaft für sich. „Etwas zu optimieren gibt es immer“ würde unser SEO-Experte Björn sagen. Das fängt zu allererst mit technischen Details an. Ist der Quelltext technisch korrekt? Lädt die Website schnell? Ist die Website optimiert für Mobil-Geräte (siehe Punkt 4)?
 
Auch und gerade hier kommen wieder Deine Zielgruppen ins Spiel. Inhaltlich kann eine Website auf bestimmte Suchbegriffe optimiert werden und damit genau die potentiellen Kunden von der Suchmaschine abholen, die Du auf Deiner Website sehen möchtest.
 
Welche Suchbegriffe sind wichtig? Wie steht der Wettbewerb da? Gibt es eventuell Nischen, auf die man sich spezialisieren könnte?

 

3. Eine gute Website sieht ansprechend aus

Okay, wenn Du die Punkte 1 und 2 abgehakt hast, ist meiner Meinung nach der nächste wichtige Punkt die Optik Deiner Website. Wenn man etwas neues sieht, eine unbekannte Person trifft oder eine unbekannte Website ansurft, entscheidet das Unterbewusstsein innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob das neue, unbekannte für den Betrachter interessant ist.

Welche Farben werden auf der Website verwendet? Welche Auswirkungen haben die Farben und die Aufmachung auf das Unterbewusstsein des Besuchers? Erkennt er Dein Unternehmen auf den ersten Blick wieder, wenn er es bereits kennt?
 
Sehr wichtig in diesem Kontext ist natürlich das Corporate Design. Auf jeden Fall sollten alle Veröffentlichungen und Werbemittel eines Unternehmens „wie aus einem Guss“ aussehen, sprich das Corporate Design sollte auf jeden Fall eingehalten werden. Hierbei ist zu beachten, dass das Internet kein statisches Medium, so wie beispielsweise eine Visitenkarte oder ein Briefkopf ist.
 
Die Kunst ist, den Spagat zwischen Einhaltung des Corporate Designs auf der einen Seite und der kreativen Interpretation des CDs für das Medium Internet hinzubekommen.
 
Neben Farben und Layout spielen Bilder eine große Rolle. Bilder können besser als alle anderen grafischen Elemente Emotionen und Impressionen vermitteln. Daher ist auch die Qualität des verwendeten Bildmaterials sehr wichtig! Weiterhin müssen die Bilder sich in das „Gesamtgefüge“ der Website gut integrieren, um nicht störend zu wirken.
 
Was bei Business Fotos besonders wichtig ist, damit sie die gewünschte Wirkung hat, hat unsere Fotografin für Dich in einem Artikel zusammengefasst:
10 Tipps von der Expertin für erfolgreiche Business-Fotografie
 

Closeup shot of laptop with digitaltablet and smartphone on desk. Responsive design web page on their screen. Modern devices on desk at office.4. Eine gute Website ist responsive

Wer besitzt kein Smartphone oder Tablet? Wer surft nicht auch mal kurz unterwegs oder auf dem Sofa mit dem Smartphone oder dem Tablet?
 
Bezogen auf den eCommerce Bereich finden sich viele interessante Studien über die Endgerätenutzung, zum Beispiel diese hier:

http://mobilbranche.de/2015/06/mobile-commerce-jeder
 
Jede 4. Bestellung in deutschen Onlineshops wird von Mobilgeräten abgesendet. 41% der Besucher auf Onlineshops besuchen diese mit ihren Mobilgeräten. Tendenz: steigend.
 
Was für Onlineshops gilt, gilt genauso für „normale“ Websites. Natürlich sollte Deine Website auch auf Mobilgeräten funktionieren und genauso gut aussehen, wie auf dem Desktop PC.
 
Denn ein Besucher, der mit einem Mobilgerät eine nicht optimierte Website ansurft, bei der im Extremfall zum Beispiel das Menü nicht bedienbar ist oder die Website aufgrund von riesigen Bildern ewig lädt, wird die Website schnell wieder verlassen und potentiell eher die Website eines Konkurrenten ansurfen, die für Mobilgeräte optimiert ist.

 

5. Eine gute Website ist aktuell

Wenn Du die Punkte 1-4 beherzigst, hast Du eine Website, die super auf allen Geräten aussieht, die vom Besucher schnell gefunden wird und die Informationen enthält, die der Besucher sucht. Bis hierhin, super! Was jetzt noch fehlt, ist aktueller Inhalt.
 
Viele Websites besitzen beispielsweise einen „News“-Bereich, auf der aktuelle Informationen eingestellt werden (sollten). Mal angenommen, Du guckst auf die Neuigkeiten-Seite und der letzte Eintrag ist drei Jahre alt.

Welche Gedanken schießen Dir in den Kopf? Gibt es das Unternehmen überhaupt noch? Ist in den letzten drei Jahren nichts aktuelles passiert?
 
Okay, Du siehst, wenn Du einen Bereich mit Neuigkeiten hast, solltest Du diesen auch bitte pflegen und bei Zeiten aktuelle Neuigkeiten einstellen. Ansonsten ist es vielleicht besser, den Bereich von der Website zu entfernen. 😉
 
Aktualität ist natürlich auch bei allen anderen Informationen auf der Website Pflicht. Wichtig sind natürlich Impressum, Datenschutz und AGBs, die immer auf dem inhaltlich und rechtlich aktuellen Stand sein sollten, um Abmahnungen und rechtliche Probleme zu vermeiden.
 
Um wieder auf unser Beispiel mit dem Lokal zurückzukommen: Natürlich sollten auch bspw. Deine Öffnungszeiten aktuell sein. Denn einen Gast, der vor einem verschlossenen Laden steht, obwohl auf der Website etwas gegenteiliges angegeben wird, wirst Du möglicherweise nicht so schnell wiedersehen. Mindestens bleibt ein schlechtes Gefühl beim Kunden.
 
Hier ist es sinnvoll, entweder mit einem Partner zu arbeiten, der für Dich die Pflege der Website übernimmt oder zumindest ein Content-Management-System einzusetzen, mit dem Du einfach selbst Inhalte pflegen kannst ohne HTML-Quelltext schreiben zu müssen.

 

tl;dr

Eine Website braucht ein Konzept, welches den Besucher abholt und ihm die aktuellen Informationen liefert, die er sucht. Er muss die Website selbstredend schnell finden und mit dem Gerät, mit dem er gerade unterwegs ist, bedienen können.

 

Philipp Mahlow Webentwicklung

Autor:
Philipp Mahlow
Webentwicklung

Natürlich ist die Erstellung eines Gesamtkonzepts sowie auch die Umsetzung desselben Teil unseres Portfolios. Wir würden uns freuen, Dich auf Deinem Weg zur Veröffentlichung der perfekten Website für Deine Bedürfnisse begleiten zu dürfen.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Hast Du Fragen oder Anregungen zum Artikel? Ich freue mich über Deinen Kommentar!

Liebe Grüße

Philipp

2 kommentare, sei die/der nächste!

  1. lacrima sagt:

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich finde die oben dargestellten Hinweise toll. Ich habe vor kurzem meine erste Homepage erstellt. Dafür habe ich Template Monster https://www.templatemonster.com/de/ benutzt.

  2. Silvia sagt:

    Danke für den Beitrag!

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