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Hinter den Kulissen: Arbeiten als Mama bei anthrapink

von: Carolin Maul | veröffentlicht am: 20.06.2016 |

Hinter den Kulissen:
Arbeiten als Mama bei anthrapink

 

Heute geht es in unserem Blog mal nicht um Werbung, Marketing oder Start Ups.
Heute dreht sich alles mal um UNS.

 
Wir von anthrapink glauben, dass zufriedene Mitarbeiter einfach bessere Arbeit leisten. Und nachdem es uns ein Herzensthema ist, ist die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch ein fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie.
 

Was genau macht anthrapink für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

 
Unsere gesamte Infrastruktur und die Zusammenarbeit untereinander so wie auch mit den Kunden ist so aufgesetzt, dass jeder Mitarbeiter an jedem beliebigen Ort dieser Welt (mit Internetverbindung 😉 ) arbeiten könnte.
 
Das bringt uns allen unglaubliche Freiheit in der Gestaltung von Arbeitszeit und -ort, fördert unsere Kreativität und lässt uns auch genügend Zeit für die Dinge, die außer Arbeiten noch wichtig sind im Leben.
 
Und ganz nebenbei kann so jeder Mitarbeiter seinen persönlichen Arbeitstag an seinen persönlichen Biorhythmus anpassen. So ist Katja zum Beispiel unsere Frühaufsteherin und Maria (alias Masha) ist unsere Nachteule. 🙂
 
Mit einem „normalen“ Büro wäre das überhaupt nicht machbar. Wir haben daher alles so gestaltet, dass jeder genügend Freiräume hat und sich die Arbeit für sich ideal in seinen Tag einpassen kann. Und ja, natürlich treffen wir uns auch alle immer wieder im Büro, alles eben in guter Balance.
 

Katja, Masha und Carolin

 
Diese drei anthrapink Mitarbeiterinnen haben eines gemeinsam:
Sie sind alle Mamas und arbeiten in Teilzeit bei anthrapink, meist im Home Office.
Und das klappt ziemlich gut. Für beide Seiten.
Denn gerade für Mamas hat unsere Struktur entscheidende Vorteile.
 
katja_glauber maria_goetz carolin_maul

 

 

 

 

 

Warum es funktioniert und wie erzählen Dir die drei in diesem Interview:
 

Bei anthrapink arbeiten insgesamt 3 Mütter – und das bei nur 6 Mitarbeitern.
Warum ist anthrapink so gut für Mütter?

 
Katja:
Ich kann meine Arbeitszeit flexibel einteilen und von zu Hause aus arbeiten. Mit Kind hat das viele Vorteile, weil man trotzdem zur Stelle ist, wenn das Kind etwas braucht.
 
Masha:
Ich habe die Möglichkeit, selbst zu planen, wann ich meine Aufgaben erledige, sofern ich die Kunden Deadlines einhalte. So lässt sich das Familienleben und die Arbeit sehr gut verknüpfen.Zeitmanagement ist das Hauptstichwort für Mamas im Beruf – anthrapink gibt mir genug Freiheit, um mit weniger Stress beides zu schaffen: Mama zu  sein und meinen Job zu machen.
 
Carolin:
Mich hat die Flexibilität gereizt. Ich kann von Zuhause arbeiten, spare mir viel Fahrtzeit und habe so mehr Zeit für die Kinder. Ich bin eine altmodische, berufstätige Mama. Meine Kinder sind nicht jeden Tag 8 Stunden betreut. Das heißt nicht, dass ich eine Glucke bin. Ich denke nur, dass Nichts die Zeit in und mit der Familie ersetzen kann.
 

Warum sind Mütter so gut für anthrapink?
Denkst Du dass Mütter die besseren Mitarbeiter sind?

 
Katja:
Mütter sind verlässlich. Ich würde nicht sagen bessere Mitarbeiter, das ist ja von Mensch zu Mensch verschieden. Aber als Mutter ist man strukturierter.
 
Masha:
Mütter sind meiner Meinung nach meist schneller, sie wissen, was alles noch zu tun ist und geben sich Mühe, ihre Arbeit nicht nur gut, sondern auch schnell zu erledigen! Sie trödeln nicht, haben einfach keine Zeit dafür! Kommunikative Kompetenz ist auch unsere Stärke, dafür üben wir jeden Tag mit unseren Kindern ;-). Schwierigere Kunden gibt’s kaum :-).
 
Carolin:
Weil wir wissen, wie man sich Zeit einteilt und wie man am schnellsten zum Ziel kommt – einfach deshalb, weil wir nie genug Zeit haben! Außerdem sind die meisten Mütter hart im Nehmen und nicht so einfach unterzukriegen. Wobei – so pauschal kann man das sicherlich nicht beantworten. Auch unter Müttern gibt es solche und solche.
 

Viele Mütter starten nach der Geburt ihrer Kinder vollkommen neu – hat sich Dein Berufsleben verändert, hast Du es vielleicht sogar völlig umgekrempelt?

 
Katja:
Nein, ich bin in meinen alten Beruf zurückgekehrt, allerdings nur in Teilzeit. anthrapink hat sich für mich dann als Nebentätigkeit und Chance angeboten, einfach mal neue Dinge auszuprobieren.
 
Masha:
Völlig umgekrempelt hab ich es schon vorher. Nach der Geburt meiner kleinsten Tochter hab ich aber verstanden, dass meine Berufswahl wirklich das Beste für mich ist! Als Grafik-Designerin kann ich wunderschön von Zuhause arbeiten, das ist einfach perfekt für mich!
 
Carolin:
Vor den Kindern habe ich im Marketing einiger Unternehmen und in einer bekannten Werbeagentur gearbeitet. Natürlich hätte ich dort wieder einsteigen können. In Kombination mit einer Teilzeitbetreuung der Kinder war mir das aber zu unflexibel. Ja und mit der Geburt meiner Tochter habe ich ganz nebenbei auch noch einen Online Shop für Krabbelschuhe aufgebaut.
 

Wieviel Zeit hast Du diese Woche mit Deinen Kindern verbracht?

 
Katja:
Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Tochter. Und diese Zeit muss man auch genießen. Ich versuche, Beruf und Privates in Einklang zu bringen.
 
Masha:
Zu meinem großen Glück bin ich „Vollzeitmama“. Das heißt, ich bin eigentlich immer da, wenn meine Kinder mich brauchen. Die Großen kommen nach der Schule gleich nach Hause. Nur wenn sie alle ins Bett gehen, dann kommt meine Zeit und meine Lieblingsbeschäftigung: kreative Arbeit für anthrapink.
 
Carolin:
Da muss ich jetzt rechnen, aber generell verbringe ich an drei Tagen die kompletten Nachmittage mit meinen Kindern, an zwei Tagen erst ab 15 Uhr.
 

Bei anthrapink funktioniert viel nach der einfachen Formel:
Zu welcher Tageszeit Du Deinen Job erledigst, ist egal – das Ergebnis muss stimmen und das Timing für den Kunden passen.
Bringt so viel Freiheit in der Arbeitseinteilung auch Nachteile?

 
Katja:
Nein für mich bringt das keine Nachteile, im Gegenteil, ich kann auch mal etwas tun, wenn mein Kind vielleicht schon im Bett ist.
 
Masha:
Job und Kind – das geht nur mit viel Selbstdisziplin! Und an manchen Tagen fehlt die mir. Aber das passiert so selten, dass das normalerweise niemand außer mir merkt :-). Nach solchen Phasen muss ich mich mal mehr anstrengen und dann ist wieder alles TOP.
 
Carolin:
Ja, da bin ich ganz ehrlich. Du arbeitest Zuhause, also hast Du die Arbeit immer daheim. Manchmal heißt das auch, dass man zu Zeiten arbeiten muss, die nicht so ganz meins sind, beispielsweise abends. Oder dass Du zu oft an Projekte denkst und nicht abschaltest. Oder versuchst, mal schnell noch zwischendurch einen Anruf zu erledigen. Das funktioniert mit Kindern leider gar nicht und kann Mama ganz schnell frustrieren.
 

Ist diese Arbeitsform unsere Zukunft?

 
Katja:
Jedes Unternehmen braucht effiziente und zufriedene Mitarbeiter. Eine flexible Arbeitszeit und die Möglichkeit, Homeoffice zu betreiben, bringt viele Vorteile für Familie und Beruf.
 
Masha:
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll für jedes Unternehmen eine große Rolle spielen. Zufriedene, glückliche Mitarbeiter liefern auch bessere Leistungen. Deshalb setzt anthrapink auf Flexibilität von Arbeitszeiten und –orten. Und wir profitieren davon.
 
Carolin:
Ich denke, dass es keine Arbeitsform gibt, die für alle Unternehmen geht. Generell müssen wir aber flexibler werden und Mitarbeitern mehr vertrauen. Heißt auch, dass Mitarbeiter eigenverantwortlicher arbeiten müssen, wenn Sie flexibel arbeiten möchten.
 

Was ist Dein Antrieb? Was inspiriert Dich?

 
Katja:
Mein Antrieb ist, Kunden glücklich zu stellen. Und immer neue Dinge kennen zu lernen.
 
Masha:
Mich inspirieren vor allem die zufriedenen Kunden. Und dass mein Hobby zu meinem Beruf geworden ist!
 
Carolin:
Ich liebe es, kreativ zu sein, zu schreiben, mit Kindern Zeit zu verbringen.
 

Es gibt den schönen Satz einer Mutter:
„Kinder und Karriere kann man nicht vereinbaren. Die kann man höchstens addieren.“
Hast Du ein Geheimrezept, wie sich Familie und Beruf in Einklang bringen lassen?

 
Katja:
Ich weiß nicht, ob es überhaupt ein Geheimrezept dafür gibt, ich denke es geht jedem mal so, dass einem an manchen Tagen etwas mal zuviel wird, aber an anderen „flutscht“ alles wieder. Ich denke, das hält sich in der Waage und das ist auch gut. Mütter sind auch nur Menschen ;-).
 
Masha:
anthrapink ist mein Geheimrezept :-). Und Prioritäten setzen. Meine Zeit und Energie sind nicht unbegrenzt und ich möchte sie für die mir wichtigen Dinge einsetzen. Ein weiterer super wichtiger Punkt für mich ist die Unterstützung meines Mannes.
 
Carolin:
Ich glaube, das geht nur mit Flexibilität – auf allen Seiten. Viel arbeiten kannst Du nur, wenn Omas in der Nähe sind. Oder wenn es ok is, dass Deine Kinder lange fremdbetreut sind. Ansonsten ist es wirklich eine Addierung und das packt jeder nur in Maßen. Heißt konkret: Irgendwas musst Du dann ganz erheblich reduzieren: Arbeit oder Zeit mit/in der Familie.
 

In ihrem Blogartikel „Auf uns Mütter“ schreibt Lucie Marshall darüber, dass sich Mütter oft (unbeabsichtigt) gegenseitig in die Pfanne hauen und fordert:
„Wir sollten Champagner trinken, uns gegenseitig auf die Schulter klopfen und uns anfeuern wie beim Marathon!“
Müssen Mütter selbstbewusster auftreten?

 
Katja:
Wieso sollte eine Mutter nicht selbstbewusst sein ist hier meine Gegenfrage?! Als Mutter muss man so viele Dinge im Alltag bewältigen, Mütter sind Freundin, Tröster, Ratgeber… Mutter sein bedeutet 25 Jobs in einer Person zu vereinen und darauf kann jeder stolz sein!
 
Masha:
Ja, müssen wir! Selbstbewusst und stolz sollen wir sein. Wir leisten schon den wichtigsten Job der Welt: wir erziehen neue Generationen. Das könnte schon reichen, um sich selbst zu loben ;-). Und wenn wir noch dazu Erfolg im Beruf haben, dann gibt’s wirklich was zu feiern! Wer holt Champagner???
 
Carolin:
Ja tatsächlich, wir sollten viel öfter Champagner trinken. Prosecco tut´s auch. 😉 Weil wir gut sind und weil wir das Leben öfter in vollen Zügen genießen sollten! Abschalten – viele Dinge haben auch Zeit bis morgen. Es nützt niemandem etwas, wenn Mama ausfällt! Bin gespannt, wann ich das jemals selbst umsetze, aber ich weiß schon mal wie es geht.
 

Was braucht Ihr, um als berufstätige Mütter glücklich zu sein?

 
Katja:
Einen Job der Spaß macht, Kollegen mit denen man gerne zusammenarbeitet und eine wundervolle Familie, die in jeden Lebenslagen hinter einem steht. Auch wenn man mal im Stress ist.
 
Masha:
Dass die Kinder gesund sind! Nur dann kann ich meine Arbeit gut machen und das Leben genießen.
 
Carolin:
Zeit! 😉 Wenn die jemand für mich hat, her damit! Und daneben, die Balance. Beide Seiten müssen ausgewogen sein, die zeitliche Ausgewogenheit muss da sein, für mich passen. Daran arbeite ich immer wieder.
 
 
Hast Du Fragen an uns, wie es uns geht, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bekommen? Dann schreibe uns gerne einen Kommentar! 🙂
 
Liebe Grüße,
Katja, Masha & Carolin

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