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Mach Dich auf die Ideensuche

von: Sophie Dicker | veröffentlicht am: 23.03.2018 |

Mach Dich auf die Ideensuche

In allen kreativen Berufen kommt es auf eines besonders an: Die Ideen. Anders als viele denken, kommen sie in den seltensten Fällen von alleine. Ganz im Gegenteil – Sie sind häufig das Ergebnis harter Arbeit und langer Anstrengung. Es reicht nicht aus, sich zu setzen und zu warten. Wir möchten Dir in diesem Artikel ein paar Tipps und Tricks mitgeben, die den Ideenfindungsprozess in Gang setzen und Dich voranbringen können.

Bereite Dich gut vor.

Die Idee muss, zumindest in unserer Branche, vor allem den Kunden überzeugen. Deshalb ist die Vorbereitung auf das Gespräch und die Nachbereitung der genannten Anhaltspunkte das A und O. Gezielt Fragen stellen, auf das Gegenüber eingehen und wann immer es nötig ist nachhaken; und auch die allgemeine Recherche über den Industriezweig, das Unternehmen und die Zielgruppe kann in der Vorbereitungsphase Vorschub leisten. Viel Input steigert die Chance, am Ende ein Ergebnis zu erzielen, das den Kunden voll und ganz überzeugt.

Starte unbefangen.

Nach dem ersten Tipp mag dieser Schritt unverständlich klingen, doch das befreite Denken ist im Folgenden wichtig für den kreativen Entwicklungsprozess. Die Gefahr, womöglich gute Ideen voreilig abzulehnen (zum Beispiel aus Zweifeln vor der Umsetzung) soll möglichst klein gehalten werden. Wenn Du von einer Idee überzeugt bist und irgendwelche Gründe gegen sie sprechen könnten, halte dennoch an ihr fest.

Lass Dein Gehirn für Dich arbeiten.

Diese Phase findet nebenbei statt und wenn es gut läuft, hilft sie Dir dabei, die Idee fortzuentwickeln. Damit Dein Gehirn im Hintergrund arbeiten kann, braucht es Input. Gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt; achte auf Details – im besten Fall kannst Du mit einem Mal aus vielen kleinen Puzzleteilen ein großes Ganzes ausarbeiten.

Konzentriere Dich.

Das klingt einfach, aber es gibt so viele Dinge, die Dich vom Denken abhalten können. Um die Ablenkung zu minimieren, können verschiedene Apps helfen. „Forest“ oder „Offtime“ beispielsweise lassen Dich die gewünschte Konzentrationszeit selbst eintragen und halten Dich in dieser Zeit davon ab, irgendeine andere App auf Deinem Smartphone zu nutzen. Ziel ist es, das Außenrum kurz auszuschalten und sich auf die Ideenfindung zu fokussieren. Mach Dir Notizen, zeichne etwas auf, suche nach Inspirationen – all das kann Dich in der Konzentrationszeit entscheidend voranbringen.

Probiere Kreativitätstechniken aus.

Es gibt professionelle Techniken, die Dir dabei helfen können, Dich von alten Denkmustern zu lösen. Bei der semantischen Intuition beispielsweise geht es darum, durch die zufällige Kombination von zwei Wörtern, Kunstwörter und damit auch neue Einfälle entstehen zu lassen. Diese Technik kann wirklich erfrischend Neues mit sich bringen! Die Brain Moves verfolgen das gleiche Ziel. Einfache Übungen im Arbeitsalltag können die Konzentrationsfähigkeit steigern und das Koordinations- und Denkvermögen fördern.

Gib Dich nicht zu einfach zufrieden.

Wenn die erste Idee auf dem Papier oder auf dem Bildschirm ist, fühlt sich das gut an. Das bedeutet aber nicht, dass das schon die finale Version sein soll. Das ist lediglich der erste, aber auch der wichtigste Schritt zu einem gelungenen Endergebnis. Probier verschiedene Varianten aus und verändere kleine Details, um Dir die Vielfalt der Möglichkeiten noch einmal bewusst zu machen. Wie im Schneeballverfahren können so auch neue Ideen und Anregungen entstehen.

Übung macht den Meister.

Kreativität ist Übungssache. Treffend in einem Zitat formuliert: „You can’t use up creativity. The more you use, the more you have.“ Wer sich häufig auf Ideensuche begibt, der wird irgendwann auch schneller fündig. Für alle, die sich in Sachen Kreativität noch ein paar Tipps holen möchten, zum Schluss noch ein Buchtipp: „Ideensucher“ von Ruth Lahres. Auf rund 300 Seiten findest Du dort viele Tricks, die Dir bei der Ideensuche helfen.

Am aller wichtigsten ist es, nicht aufzugeben und immer dran zu bleiben.

Mit genügend Vorleistung kommt die Idee dann vielleicht wirklich ganz unverhofft beim Spazieren gehen, vor dem Einschlafen oder unter der Dusche. 🙂